Nano Technologie

Der Ursprung der Nanotechnologie liegt in der Natur, bei der Lotus-Pflanze. Die Blätter der Pflanze weisen eine extrem glatte Oberfläche auf, wodurch Wasser einfach abperlt, selbst Honig oder Öl können darauf nicht haften. Die Industrie hat dieses Prinzip nun kopiert und setzt Nanopartikel schon seit längerer Zeit erfolgreich ein. Mit Nanopartikeln lassen sich fast alle Oberflächen mit einer ultradünnen, nicht sichtbaren, atmungsaktiven und äusserst dauerhaften Schutzschicht versiegeln. Die behandelten Oberflächen werden reiss- und kratzfest, es entsteht ein dauerhafter Korrosionsschutz und die Oberflächen werden äusserst gleitfähig. Reinigungsarbeiten werden erleichtert, der erforderliche Zeitaufwand verringert sich und der Einsatz von Reinigungs- oder Putzmitteln kann reduziert werden.

Wie wirkt die Nanotechnologie?
Die Nano-Partikel organisieren sich nach dem Auftragen zu einer Schicht und verbinden sich fest mit der Oberfläche. Auf glatten und nichtsaugenden Oberflächen wie Glas vernetzen sich die Nano-Teilchen fest mit der Oberfläche. Kalk und Schmutz können nicht mehr haften. Auf porösen Oberflächen wie Holz dringen die Nano-Teilchen in die Poren ein und füllen deren Innenseiten aus. Pilzund Moosbefall werden erheblich unterbunden. Versiegelungen sind schon nach etwa einer Stunde wirksam. Ihre volle Wirkung erreichen sie aber erst nach ein bis zwei Tagen. Vollständig ausgehärtete Nano-Beschichtungen sind chemisch und mechanisch extrem belastbar, bis zu 450° C hitzebeständig, uv-stabil und frostbeständig. Je nach Beanspruchung hält der Schutz bis zu einem Jahr.

   
 
   
 
 

Zuletzt gesehen: